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A F R I K A S O M M E R                               Hans, Liz und Tom

Erleben, Entdecken, Lernen, Fühlen im äthiopischen Hochland


afrikasommer


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unsere geplante Tour im

Sommer 2005 durch

Äthiopien. Diese Seite

dient vor allem uns

selbst und unterstützt

uns bei der Planung

unserer Reise.



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Ausruhen Hauptstadt und in den Osten

Samstag, 20. August 2005
Auszug aus Thomas?s Tagebuch
In der Frueh gehe ich mich am kleinen See waschen. Dort fuehlt sich ein Wolfspaar gestoert und bellt mich einige Zeit lang aufgeregt an. Ich geniesse dieses Erlebnis. Nach dem Fruehstuck (Ei und Zwiebel in Brot) besteigt Liz einen mit Oelfaessern beladenen Truck und faehrt nach Robe. Noori und ich versuchen unterdessen eine Fahrgelegenheit Richtung (Harenna Forrest) zu bekommen. Diese kommt leider nicht. Ausser 4 WDs-Touris kommt nix. Daher besteigen wir den ca 4200 m hohen Batu. Der Aufstieg geht total schnell. Er ist sehr steil und man merkt die duenne Hoehenluft schon. Die Asuusiucht oben ist traumhaft. Knapp ueber unseren Kopf zieeht ein Bussard seine Kreise. Hinten sieht man die Wolkenwand, die den Harenna Forrest bedeckt. Beim Rueckweg kreuzen noch rings Woelfe und Hasen unseren Weg. Da es Noori auch nicht so gut geht, beschliessen wir noch am selben Tag nach Robe zu fahren. Wir legen uns wieder auf die Lauer. Nach ca. 2 Stunden kommt ein Truck. Dieser ist mit Bambusstangen beladen. Da ich ganz hinten sitze, knallt mir bei jeder Unebenheit die Ladung schmerzhaft ins Kreuz und Steissbein. Nach 10 Minuten klettere ich nach vorne und kann die Fahrt nach unten noch geniessen. Vorm Ort muessen wir wegen Polizeikontrollen absteigun und zu Fuss weitergehen. Von Goba nach Robe nehmen wir den Bus. Danach weiter mit dem Minibus ins Peacock Hotel wo un seine ueberraschte Liz die Tuer oeffnet. Nach einem kleinen Disput wegen der Bezahlung, relaxen wir, lassen die Waesche waschen und froenen der Koerperpflege. Am Abend gehen wir mit Noori und Thomas Essen. Dort versoehnen wir uns wieder und gehen in die Bar feiern. Ich verfolge hier meine behavioristische Studie ueber Prostitution.
Liz: Nach dem ich mit dem Oelfaessertruck, wo ich ja eigentlich nicht gedacht hatte, dass ich da mit eigener Koerperkraft rauf komme, langsam Richtung Tal gezockelt bin und dabei auch noch Augenzeuge der traumhaften Tierwelt wurde / habe ich mir nach allen Regeln des Versauens meine Jacke mit schwarzem Oel ueberzogen. Flucks bin ich nach Robe gekommen. Meine Verkuehlung stark - daher hab ich mich sehr auf Schlafen und warme Dusche gefreut. Zurecht hat mir Thomas nicht abgenommen, dass ich mich wirklich ausruhen werde. Ich habe mich nach Ankunft im Peacockhotel daher in den Garten gesetzt und einmal ein Kaffetscherl getrunken. Unweit, ein Farenji ? ein Weisser, mit schriftlichen Unterlagen in ein Interview vertieft. Kategorisier ? ein Forschender ? steigende Neugierde. Nachdem sie mich so nett zu ihrem Tisch eingeladen haben, habe ich aufs Auskurieren verzichtet und mich dazugesellt und einiges ueber die Veraenderung des Islams (Inhalt der Doktorarbeit des Norwegers) in dieser Region erfahren. Weiters hab ich ueber unsere Reise erzaehlt und Bewunderung bezueglich des alleinigen Truckfahrens geerntet. Das staerkt natuerlich das kranke Reiseego. Danach sind wir gemeinsam zum Mittagessen ? und haben ueber die aktuelle politische Situation geplaudert. Im Mai fanden Wahlen statt, die jedoch in einigen Regionen nicht ordnungsgemaess erfolgt sind und viele unter Druck gesetzt worden sind. So auch unser Begleiter. Da sich das Lokal dann gefuellt hat und wir weiterhin in der politischen Diskussion waren, hat der Norweger gemeint wir sollten besser gehen, denn man weiss nicht wer das hoert und ob wir dann nicht Probleme bekommen.

Sonntag 21. August 2005
Geschichten aus Thomas?s Tagebuch?.
Ich beginner den Tag mit einem Fruehstueck im Garten und lese. Spaeter gesellt sich noch ein Aethiopier dazu. Den Vormittag verbringen wir ruhend und faulenzend. Mittags gehen wir mit Awel essen und dann zur Busstation um Tickets nach Addis Abeba zu kaufen Im Anschluss lasse ich mir wieder Haare und Bart schneiden. Ueberraschenderweise vertrage ich den Elektrorasierer gut (Liz> ich schau mir inzwischen eine schmalzige hoechstdramatische Seifenoper im Fernsehen an). Ich spaziere spaeter durchs Dorf und entdecke wunderschoene Gaerten mit Vieh, Getreide und traditionellen Huetten. Einige sind sogar mit Kuhfladen verziert. Die Kakteen dienen hier als Zaeune (7 m hoch) und sind allerdings so hoch, dass sie oben zusammenwachsen und die Strassen laubenartig ueberdachen. Beim Zurueckgehen ueberrollt mich eine Horde Kinder. Wieder in Robe angelangt treffe ich Liz und Awel im Caf?. Danach haben wir die Option zum Mailen. Spaeter gehen wir mit Awel noch einmal essen und anschliessend in eine Bar. In dieser Nacht schlafe ich kaum und toete nebenbei die Mosktitos.
Liz> Summa summarum> Robe ist ganz O.K. aber es gibt hier nicht viel zu tun.

Montag, 22. August 2005

Nach dieser fuer mich sehr kurzen Nacht fahren wir um 5 Uhrmit dem Minibus zur Busstation. Zuerst besteigen wir den falschen Bus, doch wir landen doch noch im Richtigen. Awel kommt auch noch in dieser Herrgottsfruehe um sich zu verabschieden. Die Busfahrt ist sehr zaghaft. Allein in Robe bleiben wir noch einige Male stehen. Im weiteren Verlauf bleibt der Bus etwa alle 10 km stehen. Grund: Polizeikontrollen, Essstops, Verkaeufer im Bus, Bus kaputt etc.. Ich nutze die Gelegenheit fuer Fotostops in der Dinsho-Gegend. Die Kontrolleur und die Tuersteherin sind beide extreme aufmerksam und liebevoll. Im Bus selbst sind einige Frauen total verhuellt und haben alle ein silbernes Schmuckkaestchen mit. Vom hinteren Teil des Busses kraeht immer wieder ein Hahn. Spaeter bekommt er noch Gesellschaft von 2 anderen Huehnern, die gleich bei uns liegen und zetern. Um ca 6 Uhr kommen wir bei Regen im Mercato/Addis an. Wir nehmen den Minibus zum Piazza und beziehen ein Luxuszimmer fuer 85 Birr im Baro. Wir gehen wieder Suppe und Pizza Essen und gehen dann bald schlafen.

Dienstag, 23. August
Alltag und food for foreigners in der Grossstadt
Nach einer ?heissen? Dusche, gehen wir in die Pastry fruehstuecken. Liz geht derweil ins Internet und ich buche derweil 2 Fluege nach Aksum (128 USD/Flug) Wir spazieren ins Zentrum und Liz versucht ihr Flugticket umzubuchen. Zumindest bekommt sie einen Platz auf der Warteliste. Wir gehen Geld tauschen und fahren wieder in unser Graetzl Piazza in dem wir uns schon heimisch fuehlen. In der Apotheke kaufen wir Hustensaft und Malariamittel. Dansch gehen wir wieder Suppe und Pizza Essen. Liz legt sich danach ins Bett und ich schreibe einige Mails. Dort bietet mir ein Moderator einen Platz als Talkshowgast an. Wir fahren aber ab. Am Nachmittag faulenzen wir, schreiben mails und am Abend gibt es wieder mal unsere Suppe und Pizza.

Mittwoch, 24. August 2005
Von ADDIS nach OSTEN> AWASH Nationalpark
Wir stehen wieder um kurz nach 4 auf um um 5 Uhr am Busbahnhof zu sein. Um kurz nach 6 Uhr gehts los Richtung Dire Dawa. Hinter uns sitzt ein Deutscher. Die Landschaft ab Nazaret wurnderschoen. Es wird immer flacher. Zwischendurch erheben sich Vulkane, Pseudokrater und erkaltete Lavastroeme. Neben der Hauptstrasse verlaeuft die Eisenbahn nach Dschibuti (die einzige Eisenbahnlinie in Aethiopien). Deren Schienen verlaufen zum Teil im Wasser. Wir sehen auch Kamelherden, einige Gazellen und einen Pavian. In Awash treffen wir einen Israeli, de runs das alte Bahnhofshotel Buffet D Aouche zeigt.. Die grossen geraeumigen und hohen Zimmer geniessen wir. Draussen zieht eine Kamelherde vorbei, die Haehne kaehen um die Wette und im Garten wachsen Granataepfel. Ich gehe meine Sachen zur Waesche bringen und gegen Mittag gehen wir in ein komisches Hotel essen. Dort spricht uns ein Tzp an, der uns eine Nationalparkstour anbieten will. Wir vertagen ihn auf spaeter. Den Nachmittag verbringen wir eher ruhig. Wir gehen zum Awash River, der ein sehr tiefes Tal in die Landschaft gegraben hat. Wir sitzen auf einem Stein und schauen in die Gegend. WiAm Aben essen wir bei Madame Kiki, die unser Hotel betreibt eine in Aethiopien geborene Griechin. Mehrere Touristen treffen ein, unter anderem unser gepiercter Schiffguide aus Arba Minch ist dabei, mit dem wir uns ueber das Geld gestritten haben. Wir gehen uns daher eher aus dem Weg und finden die Situation doch skurill. Spaeter kommt unser Guide und wir besprechen die Tour. Wir einigen uns auf 500 Birr furer einen Tag im NP herumfahren und 100 Birr fuer Eintritt und 50 Birr fuer den bewaffneten Scout der hier Vorschrift ist. Spaeter spielen wir noch Stadt Land Fluss und ich rette noch einen Vogel aus der Toilette.
28.8.05 17:12
 


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