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A F R I K A S O M M E R                               Hans, Liz und Tom

Erleben, Entdecken, Lernen, Fühlen im äthiopischen Hochland


afrikasommer


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unsere geplante Tour im

Sommer 2005 durch

Äthiopien. Diese Seite

dient vor allem uns

selbst und unterstützt

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unserer Reise.



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Awash Nationalpark Hans und Abschied von Liz

Donnerstag 25.08.05
Im Awash Nationalpark

Ueberpuenktlich sind wir von unserem franzoesischen Guide abgeholt worden. Der versprochene nagelneue Minibus zur Bewaeltigung des Vulkankraters stellte sich als ziemlich laediert heraus -- erstes Stirnrunzeln unsererseits - die Schiebetuer faellt fast von selbst hinaus. Danach sind wir in Awash City herumgekurvt und haben Poelster, Decken etc. eingesammelt. Danach fragt uns der Guide ob wir noch was besorgen moechten, denn sie wuerden noch gerne fruehstuecken - wir sind ganz und gar nicht begeistert da man das Getier nur fruehmorgens oder abends sieht. Sie gehen trotzdem fruehstuecken, Thomas ist sauer...die Zeit verstreicht und das soll erst der Anfang sein ... Danach fahren wir zum Headquater des NP. Es liegt zwischen Metahara und Awash. Auf der Fahrt sehen wir bereits eine Herde Oryx (Gazellenart mit langen Hoernern). Beim Eintritt stellt ein Angestellter des NP fest dass wir mit diesem Gefaehrt wohl nicht den Vulkan erklimmen koennten, haben wir uns ja auch schon fast gedacht. Und dass wir nicht auf dem Gelaende bei der Kerrioc Lodge nicht zelten koennen. Nachdem nun bereits fast 50% unserer Vereinbarungen nicht moeglich sind, beschliessen wir den Ganztagestrip auf einen Halbtagestrip zu aendern und dann trotzdem versuchen auf dem Hotelgelaende zu campen . Danach gehts weiter durch den Nationalpark - Savannengegend, viel trockener als in Bale - wie man sich eine Safari vorstellt, nur kaum Tiere in Sicht. Bunte Voegel hie und da. Wir fahren dann zum Awashriver und den Awashfaellen, die hier eine der Hoehepunkte sind. Der Awashriver tost in einer Laenge von 100 m 20m in die Tiefe. Das schoene ist, dass hier alles urwaldmaessig bewachsen ist und die Aeffchen rund um auf den Baeumen sitzen, schade dass das Wasser nicht blau ist, sondern schlammbraun. Und so sehe zumindest ich dann auch aus - nach der Kletterei im Schlamm. Und das mit meiner neu gewaschenen Hose - wie der Thomas dass wieder hingekriegt so halbwegs sauber das Gelaende zu verlassen, naja er muss ich auch nicht am schlammigen Boden festkrallen wenn er auf einen Stein steigt. Alles zu meiner Sicherheit. Der Nachteil dieses Trips ist dass die Guides einen fast weiterhetzen und man sich nicht gemuetlich hinsetzt und schaut. Zum Glueck ist der bewaffnete Scout mit, der sich hier am besten auskennt. Danach gehts weiter flussaufwaerts zu einer Stelle an der man Krokodile sieht. Hier treffen wir wieder die beiden Israelis, die hier Campen, direkt am Fluss unter grossen Baeumen die mit Affen dicht bevoelkert sind, weil es da so suesse Fruechte gibt, die sie schlemmen und die Reste auf die Touristen fallen lassen die nach oben schauen und Photos machen. Die Krokodile sind spaerlich und klein. Nach Arba Minch koennen uns keine Krokodile mehr ueberraschen - niedlich. Wir tratschen noch eine Weile mit den Israelis unsere Helden, denn sie sind die wahren Tramper! Wir fahren weiter durch die Savanne, sehen hin und wieder - aber eher selten Getier. Ein Vogel mit einem langen roten Schnabel ist mir aufgefallen. Dann erreichen wir die Kereyu Lodge, ein Hotel, dass die Zimmer in Wohnmobilen aus den 50iger Jahren anbietet die auch nicht mehr so frisch ausschauen, aber dafuer moderate Preise haben. Also hier wollen wir unsere Zeltlager aufschlagen. Doch wo ist das Zelt......... kein Zelt in Sicht, unser Guide hat sich wohl eine lustige Polster Leintuch Konstruktion vorgestellt. Weiters wollen sie die 2 h Fahrt beenden und dafuer einen halben Tag kassieren und sie wollen noch Geld. Nun beginnt in 4 Sprachen eine Auseinandersetzung in der sich das halbe Hotelpersonal einmischt, aber zum Glueck auf unserer Seite ist, denn unser Vertrag mit dem Guide ist ein Witz. Am Anfang sind wir nur sauer aber mit der Zeit bekommen wir Gefallen an der afrikanischen Streiterei. Unser Guide ist ploetzlich voellig begriffstutzig und zum Teil verliert er seine franzoesischen Sprachkenntnisse - zum Glueck haben wir beim Ausmachen unseres Tagestrips alles akribisch aufgeschrieben, was uns jetzt von Vorteil ist. Wir beenden unsere Zusammenarbeit - beschimpfen ihn auf Franzoesisch (voleur - Liz, bandit - Thomas) und Englisch - wir wollten eigentlich auch noch Geld zurueck - dass hat er aber schon versemmelt - nun muss er sich auch mit den Fahrern streiten denen er Geld schuldet, zumindest hat er jetzt Aerger. Ein guter Tip immer alles schoen aufschreiben.
Wir beschliessen einen Wohnwagen zu beziehen und werden am Samstag schon irgendwie wieder aus dem NP rauskommen. Zuerst goennen wir uns mal ne Cola - unser Standardgetraenk! Beim Bezug unseres Wohnwagens, krabbelt just eine recht ansehliche Spinne vom Vorhang ueber meinem Bett, was fuer die folgende Zeit in Awash fuer Thomas die Einladung ist mich bei jeder Gelegenheit zu erschrecken - was ihm auch gelingt - leider finde ich kein adequates Mittel mich zu raechen. Der Hr. Paedagoge findet sich in seiner Hauptthese des Verstaerkerlernens bestaetigt, nur dass sich das recht schnell zu einer Kleintierphobie ausweiten kann. Itsi bitsi Spider!! Die Kereyu Lodge ist sehr nobel, vor allem die 1a Bedienung, das ist echte Gastro - ich als Knoedelakademieabsolventing kann das schliesslich beurteilen - aber das allerbeste ist die Aussicht, die Terasse auf der wir morgens mittags und abends lange sitzen ist direkt am Abhang zum Awash-Canyon, tief unten hoert man den braune Fluss rauschen und wenn man lange genug Zeit hat genau zu schauen, endeckt man tief unten kleine Krokodile am Flussufer, Pavianherden, Ziegenherden die zum Fluss zum Trinken kommen, begleitet von Nomaden, die hier laut 3 Reisefuehrern und Hotelpersonal Fremden nicht sehr wohlgesinnt sind und sie hie und da ausrauben. Da sie bewaffnet sind wird mir wohl mein kleiner Pocket - Alarm von OEAMTC auch nicht das Leben retten. Trotzdem halte ich es griffbereit nachdem wir am Nachmittag unserer Expedition in den Nationalpark starten. Zuerst gehen wir der Strasse entlang - ich schlage dann vor die Strasse zu verlassen. Thomas ist noch etwas mulmig zumute, doch in weiterer Folge geht er nur mehr querfeldein und selbst durch die hohen Graeser was mir fast wieder zu viel wird. Wir entdecken wieder eine Oryxherde die aber dann fluechtet. Das nette ist das sie mit ihren Schwaenzen wedeln wenn sie fressen- sehr nett anzuschauen. Die Helden des Tierparks sehen wir leider nicht, welche sind: Loewen und Zebras. Am Weg sehen wir eine Schlange, Thomas meint eine sehr lange Raupe od. Wurm - naja er wird wohl recht haben, umzingelt von Fliegen. Danach macht mich Thomas darauf aufmerksam das sich Insekten zahlreich auf meiner Hose ausbreiten. Ihhhhhhhhhh..... gelbliche bremsenaehnliche Fliegen (Thomas dachte zuerst es sind Springspinnen), ich denke natuerlich zuerst an die Tsetsefliege... Thomas nimmt das gelassener, ich starte los und versuche sie mit Vatis Stofftaschentuch zu verscheuchen, wild um mich schlagend, denn die Viecher verschwinden nicht, schlagen wir uns durch die Savanne bis wir zurueck zum Hotel kommen. Thomas findets eher lustig, er meint die haetten schon gestochen, wenn sie das wollten. Mir ist das egal ich finde sie einfach nur grausig. Zurueck im Hotel bin ich etwas erschoepft und rot im Gesicht. Thomas findets noch immer lustig. Wir erzaehlen dem Hotelmanager davon, denn wir sehr moegen und er meint als erstes: Ohhhh dangerous.... wir beschreiben dann noch detaillierter und dann kommt er drauf das das "Camel flies" sind, "they are just having a rest on you". Trotz allem sie sind grauslich. Am Hotelgelaende gibt es einen Haushund, der aber eigentlich ein ziemlich maskuliner Ziegenbock ist. Thomas erinnert der Ziegenbock an Mitso und ist ihm sehr zugetan - da er jedoch aber auch von diesen Fliegen als Gefaehrt genuetzt wird, finde ich ihn nicht so toll. Am Abend schlafen wir fein, obwohl im Reisefuehrer gestanden ist, dass es hier mehr Moskitos und Malaria gibt, erspaehen wir keine Moskitos.

Freitag, 26.08.05
Wir schlafen lange, gehen dann fuehstuecken, gehen zum SwimmingPool, der jedoch nur von Kroeten bevoelkert wird, denn Wasser ist hier Mangelware und geniessen die geniale Aussicht, hier kommen 2 Canyons zusammen. Der Wind geht hier ziemlich stark. Ich setze mich hin und male, Thomas liegt im Wohnwagen und schlaeft. Der Wind weht mein steirisches Photo aus meinem Buecherl und weht es in den Swimming Pool - Skurril das jetzt steirische Gegend umgeben von Savanne hier schwimmt, das Photo geht auch nicht unter, sondern treibt im Kreis. Das photographiere ich und begebe mich dann auch in den Wohnwagen. Regentropfen erzeugen ein angenehmes Geraeusch am Wohnmobil... da kann man so richtig faul sein. Spaeter gehen wir wieder zum Swimmingpool - Thomas bewundert die Steiermark im Pool und vertont meine poetischen Erguesse. Dann setzen wir uns unter den Baum und SCHAUEN!!! Wie aus dem nichts, scheint aus dem Berg gegenueber ploetzlich eine Kamelkarawane zu kommen. Man sieht sie nur wenn man so wie wir sitzt und SCHAUT, denn sie hebt sich farblich kaum von Boden und Vegetation ab. Ca. 100 Kamele scheinen aus der Hoehle von AliBaba und die 40 Raeuber zu kommen. Wir singen dazu EAV: Wie eine Fatamorgana, so fern und doch so nah.... Weiters beobachten wir die Nomaden am Flussufer, die sogar den Fluss schwimmend ueberqueren. Am spaeteren Nachmittag wollen wir ebenfalls zum Flussufer, leider kann der TopKellner nicht der uns angeboten hat uns zu begleiten. Er wurde vom Chef zum Arbeiten eingeteilt, denn am Abend soll ein Bus mit Farenjis kommen. Daher beschliessen wir zu spaeterer Stunde selbst auf die Pirsch zu gehen. Jetzt gehen wir gleich querfeldein. Wieder bewaffenet mit Kamera, Stock und Pocketalarm. Wir gehen in die Richtung, die uns der Manager als Lionhouse beschrieben hat. Thomas wuerde gerne einen Loewen sehen, naja ich muss ja nicht unbedingt. Ausser den langschwaenzigen Voegeln, die nicht die Meister der hohen Flugkunst sind sehen wir nur eine sehr grosse Landschildkroete mitten in der Savanne. Sie wirkt etwas deplaziert, da wir ja eher Gazellen und Wartdogs (Wildschweine) erwarten. Naja nach dem es der einzige Fundus unserer Expedition ist wird sie auch mehrmals photographiert. Es trotz allem ein aufregendes Gefuehl so alleine durch den Nationalpark zu staksen, denn man weiss ja trotzdem nicht ob ploetzlich doch etwas gefressigere Tiere vor einem stehen koennten.
Als wir zurueckkommen sind die Touris bereits angekommen - wir verziehen uns wieder in die Savanne und geniessen den Sonnenuntergang, haben noch 2 Warthogs aufgeschreckt und lauschen dem Vogelgesang. Danach speisen wir nochmal ganz fein und begeben uns dann wieder in unseren Campingwagen.

Samstag, 27.08.08
VON AWASH NACH ADDIS ABEBA
Nach einer kurzen Diskussion mit dem Manager der 200 Birr von uns fuer den Transport nach Metahara will, fahren wir fuer 100 Birr nach Metahara und werden am Busbahnhof hinausgelassen. Auf der Fahrt durch den Nationalpark sehen wir die groesste Ansammlung von Oryx und einen Fuchs. Mit dem Bus gehts nach Nazareth und dann wechseln wir direkt in den Bus nach Addis Abeba, wo wir bereits am Nachmittag ankommen. Wir gehen essen und am Abend ins Kino: Wir sehen ein indisch pakistanische Bollywood Kriegs- Liebes Epos mit englischen Untertiteln. Beim Eingang wird man nach Waffen untersucht und ich muss meine Kamera und meine Stirnlampe abgehen, was mich nervt. Das Kino wirkt irgendwie Kommunistisch. Wir sitzen und warten noch 45 min. bis der Film beginnt. Wir sitzen auf der Galerie und verfolgen den Film der schmalztechnisch alle Stueckln spielt. Thomas findet ihn gar nicht mal so schlecht - ich find ihn lustig. Danach haben wir noch Hunger, bekommen aber nix mehr, um 10-11 klappen sie hier die Rolllaeden runter.

Sonntag, 28.08.2005
DER TAG AN DEM HANS KAM bzw. ein BILDERBUCH SONNTAG.
Nach dem wir sehr lange geschlafen haben und ein neues Fruehstueckslokal neben unserem Stammbeisel entdeckt haben. The Loyal Restaurant in der Churchill Road, fruehstuecken wir sehr fein und gehen dann zum Lufthansa Buero, dass sich in der Naehe des Bahnhofes befindet, um zu fragen ob ich mit dem Fugzeug heute Abend mitkomme. No Chance, war die niederschmetternde Antwort. Leider... Am Rueckweg kommen wir am Ambassador Kino vorbei und nachdem gerade ein Doublefeature beginnt beschliessen wir uns jetzt mal so richtig Kino reinzuziehen. Zuerst Elektra und dann Vermaechtnis der Tempelritter. So vergehen gleich einmal 5 Stunden. Wir werden wieder gefilzt ich muss wieder die Kamera abgeben, ich koennte ja mit einem 36er Film eine Raubkopie des Filmes machen. Wir sitzen wieder auf der Galerie in der ersten Reihe, die besagte Grapscherzone!! Denn die Aethiopier scheinen alle nachtblind zu sein, denn sie erkennen nicht ob jemand da sitzt oder nicht und grapschen sich daher durch die erste Reihe... da muss man sich schon verteidigen. Danach gehen wir wieder was essen und retten uns gerade noch ins Loyal Restaurant, denn schon wieder ein Wolkenbruch und Gewitter. Statistisch regenet es drei mal am Tag. Danach relaxen wir im Hotel und holen dann um 8 Uhr Hans vom Flughafen ab. Hier muss man sich sehr lange anstellen, damit man in den hochbewachten Flughafen kommt. All diese strengen Sicherheitsmassnahmen weisen schon auf eine nicht so richtig stabile politische Situation hin. Ich lege mich mit einen bewaffneten Sicherheitstyp an. Waehrend wir auf Hans warten versuche ich aus Interesse, ob ich nicht doch mit dem Flug mitgekommen waere und sie haetten mich mitgenommen grrr - hatte aber mein Zeug nicht mit. Als wir die letzten Meter vom Minibus zum Flughafen spaziert sind, sind wir an einer Schneewiese vorbeigegangen. Welcome Hans im subtropischen Afrika!!.. als Hans rauskam und wir ihn in die aethipischen Bierriten einfuehrten ging auch gleich noch ein schweres Gewitter nieder. Die Ankunft von Hans war wie Weihnachten und Ostern zu gleich, da er ausgefeilte wohlriechende Toilettartikel mit hatte und allerhand europaeisches Esszeugs.

Montag, 29.08.05
Wir schlafen wieder lange, gehen mittags fruehstuecken und erledigen einige Dinge. Da es wieder regnet, machen wir ein Nachmittagsschlaefchen und gehen dann bei schoenem Wetter spazieren Richtung Palast, der jedoch nicht besichtigt werden kann, da die Regierung in den Gebaeuden arbeitet. Auf dem Weg schliesst sich uns eine Huendin an, die uns selbst bei Verscheuchungsversuchen und Fuetterungsablenkungsversuchen nicht verlaesst und uns uerberall hin begleitet. Das findet so mancher Aethiopier recht lustig. Erst als wir 1,5 Stunden spaeter in die Minibus springen, nachdem wir ueber den 16 spurigen Highway sind, laesst sie den Kopf haengen und geht ihres Weges. Wir fahren zum Lonely Planet Inder, den auch andere Lonely Planet Leser entdeckt haben und speisen vorzueglich. Danach regnet es wieder - ich fahre zum Hotel zurueck und Hans und Thomas flanieren noch in der Bole Road, die ihm sympathischer ist als unser Graetzel. Als sie kommen erlegen wir noch Kakerlaken und eine Spinne mit deutschen Zeitungen und schlafen dann ein.

Dienstag, 30.08.05
Tagwache, meine Reisegefaehrten muessen zum Flughafen, um nach Axum zu fliegen. Gaehhhnnnnn.... schwer fuer Hans Langschlaefer.... doch er kann sich freuen es gibt 3 Zwischenstopps, dass heisst drei mal starten. So ich bin nun doch ein bisserl melancholisch, dass ich da in Addis zurueckbleibe, aber ich will ja nachhause und ich bin zuversichtlich morgen mit dem Flugzeug mitzukommen, denn sonst steig ich da auf die Barrikaden. Nachdem ausgiebigen Verabschieden lege ich mich wieder ins Bett und lese den Spiegel, geh dann wieder schlafen und wach erst wieder um die Mittagszeit auf. Ich gehe Essen und verbringe eigentlich den ganzen Tag lesend im Bett. Ich haette vielleicht noch ein Museum besuchen koennen, aber fuer was. Ausserdem regnet es ohne Unterlass. Die Waesche die ich zum Waschen gegeben habe wird einfach nicht trocken bei dem feuchtem Wetter. Grrrrr. Ich belausche 2 Aethiopier die sich auf Englisch unterhalten. Hast du eigentlich schon einmal bemerkt, dass die Touristen in Addis nie Laecheln. Sie sind nicht gluecklich in Addis. Weisst du warum? Antwort: "Because its boring!" Ja und sie haben recht. Es hat nicht viel schoene Seiten, keinen Stadtkern, es ist feucht nass und im Hotelzimmer miachtlts... man muss schon lange da sein um die Stadt lieben zu lernen. Vielleicht ist das auch moeglich und vielleicht hat diese Stadt einfach keine Chance von mir bekommen. Es gibt hier einfach nichts zu tun. Interessant waere vielleicht der Merkato der groesste Markt in Ostafrika, aber wenn es geregnet hat und man sich vorstellt, wie man mit den Sandalen im Schlamm versinkt, bleibt man dann doch lieber im Hotelzimmer und liest sich durch die deutsche Tagespolitik und lernt etwas ueber die Fortbewegung des Vogelgrippenvirus. So ist der Dienstag verstrichen.

Mittwoch, 31.08.2005
Juchuuuuuu! Ich hab einen bestaetigten Flug und sogar einen Fensterplatz. Die Muehe des staendigen Auftauchens im Lufthansabuero hat sich gelohnt. Danach war ich Fruehstuecken und ein paar Souvenirs kaufen. Ausser den schoenen Koerben gibts nicht nichts interessantes zum Einkaufen - keine schoenen Statuen - auch gut. So nun noch die Homepage aktualisieren. Ich hoffe nur das Thomas mein Erbe antreten wird und weiterschreiben wird, denn bis jetzt war ich die Tippse... Hoerst du Thomas.das ist ein Auftrag.. Ich frag mich gerade wo ihr seid - weiter aethiopische Hoehepunkte besichtigen. Und das ist es wirklich - ein phantastisches Land (abgesehen von Addis - wo man aber gut mit Pizza und Suppe rein ernaehrungstechnisch zwischentanken kann), es hat so viele unterschiedliche Landstriche, dass man manchmal das Gefuehl hat, man ist auf mehreren Kontinenten gleichzeitig unterwegs. Und es ist ein Land, wo ich mir vorstellen kann zurueckzukehren, denn mir fehlt noch die Nordhaelfte..... Trotzdem habe ich mich entschieden frueher zurueckzukehren, um noch die letzten 1,5 Wochen zu relaxen. Ich bin halt auch gerne in den heimatlichen Gefilden und das ist eine Wende die sich in der letzten Zeit abzeichnet. Gut so.. Na dann, bleibt mir nur noch Hans und Thomas eine schoene Reise zu wuenschen und meine minimalen amharisch Sprachkenntnisse, fuer ev. so manchen der sich begeistern kann auch mal hier her zu kommen, zu Verfuegung zu stellen.
Guten Tag!
Salam od. Salamatschu!
N'denana (fuer Maenner)
N'denaesch (fuer Frauen)
N'denanut (fuer Aeltere)
Od. N'demenut
Guten Morgen!
N'Demenataru! (fuer Aeltere)
N'demenatisch (fuer Frauen)
N'demenatok! (fuer Juengere)
Gute Nacht!
Denadari! (fuer Frauen)
Denadrr (fuer Maenner)
Denadaru (fuer Aeltere)
Danke!
Amasegganalu!
Bitte!
Awakot! (fuer Aeltere)
Awakot uerrdum (Pease help me)
Wie heisst du?
Manu saemehh?
Manu saemeh Awel.
Toilette
Shintibed
Zahlen bitte, Wieviel kostet?
Hisab
Kein Problem
Schegrillem!
OK (das wird staendig gesagt, meistens gleich 2x hintereinander)
Ischi ischi!


Zum Loswerden von Bettlern, Kindern und Strassenverkaeufern

Ich will nichts (kaufen).
Al falikm
Gott gibt dir. (klingt irgendwie sarkastisch, ist aber hoeflich und wird von den Aethiopiern benutzt)
Aegziaber jistillin!
Ich habe nichts (I don t have)
Jellem niem!

Zahlen
1-10: and, hulet, sost, arat, ammist, siddist, sabat, simint, dedeihjn, assir
20: haya
31.8.05 14:21
 


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