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A F R I K A S O M M E R                               Hans, Liz und Tom

Erleben, Entdecken, Lernen, Fühlen im äthiopischen Hochland


afrikasommer


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unsere geplante Tour im

Sommer 2005 durch

Äthiopien. Diese Seite

dient vor allem uns

selbst und unterstützt

uns bei der Planung

unserer Reise.



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Norden

Sp?t aber doch kommen die Eintr?ge von Hans und Toms Tour im Norden. Die letzten 2 Wochen kommen demn?chst ins Netz.

Montag, 29. August 2005

Wir schlafen bis ca. halb 10 Uhr und gehen dann ausgiebig im Loyal Cafe fr?hst?cken. Wie immer ist das Essen hervorragend. Hans kann hier zwar kein ?thiopisches Essen genie?en, aber daf?r fantastisches Fr?hst?ck. Danach marschieren wir durch die Stadt. Liz geht zur Lufthansa und versucht ihren Flug umzubuchen. Hans und ich gehen in der Zeit Geld umtauschen. Den restlichen Nachmittag verbringen wir faul um dann sp?ter durch die obere Stadt zu marschieren. Vorbei am K?nigspalast, barocke Kirche und dem luxuri?sen Sheratonhotel. Dabei begleitet und eine entz?ckende Hundedame, die ich am liebsten mit nach Hause nehmen m?chte. ?Leider? k?nnen wir sie nicht absch?tteln und so ist sie auf Schritt und Tritt dabei. Sie begleitet uns f?r Stunden und ?berquert selbst?ndig und sicher 8-spurige Stra?en. Schlie?lich springen wir in einem Minibus und sie blickt uns traurig hinterher.
Wir st?rken unsere Seele mit indischem Essen und Hans und ich wandern durch n?chtliche Addis hinauf zur Piaza. In der Nacht macht uns Liz dann noch einmal ihre Spinnenphobie deutlich.

Dienstag, 30. August 2005

Um vier Uhr fr?h klingelt der Wecker. Nachdem wir unsere Sachen gepackt haben, verabschieden wir uns von Liz. Hans und ich fahren dann um ? 5 zum Flughafen. Dort erfahren wir, dass unser Flieger anstatt um 7 Uhr erst um 10 Uhr startet. Wir geben unser Gep?ck ab, und spazieren zur?ck nach Addis. Interessant ist, dass die ganze Bole Road mit Milit?r ge?umt ist. An jeder Ecke und an jedem Laternenmast steht ein Uniformierter mit Waffe. Sp?ter sehen wir dann 4 Limousinen vorbeirauschen.
Unsere ?gewonnene? Zeit in Addis verbringen wir an der Bole Road, wo wir gem?tlich fr?hst?cken, Buna trinken und Z`gai kennenlernen, mit dem wir ?ber Weltpolitik ratschen. Er begleitet uns sp?ter noch ein St?ck und wir wandern zur?ck zum Flughafen.
Im Flughafen selbst hab ich mir bei der Kontrolle schon mal sicherheitshalber die Schuhe ausgezogen, weil die Kontrollen sehr stark sein sollen. Und ich war nicht der einzige der strumsockert durchs Terminal ging....
Um viertel nach 10 startet dann unser Flieger. Zuerst geht's nach Gondar, dann Lalibela und schlie?lich nach Axxum. In Gondar sehen wir, dass viele Felder von den Regenf?llen ?berschwemmt sind. In Lalibela fallen uns viele gelbe Blumen auf, und in Axxum tobt die Regenzeit. Da unsere Maschine nur sehr klein ist, sp?ren wir auch die Kr?fte der Natur sehr deutlich. Essen fliegt rum, die Leute schreien, und kurzzeitig sehe ich uns schon als Schlagzeile im ?Ethiopian Herald?. Schlie?lich landen wir doch noch sicher in Axxum. Daf?r warten am Flughafen schon jede Menge ?Schlepper?. Einer von dem Hotel, in das wir wollen, ist auch dabei. So d?sen wir f?r 10 Birr p.P. Ins Khalib Hotel. Da gerade ein Regenguss die Stra?e ziemlich nass macht, warten wir im Zimmer und erholen uns erst einmal. Danach gehen wir in ein Touristb?ro und kaufen die ?Tickets? f?r das historische Axxum. Ich als Student zahle nur 25 Birr, Hans das doppelte. Aber teuer ist es wirklich nicht.
Zuerst besichtigen wir den Stelenpark, von dem wir etwas entt?uscht sind. Daf?r gefallen uns die h?bschen hellblau/braun/roten V?gel sehr gut. Eine deutsche junge Reisegruppe bietet uns an mit ihnen die F?hrung zu machen. Wir lehnen aber ab und gehen weiter zum ?Bad der K?nigin von Saba?. Dieses Betonbecken mit Br?he entt?uscht uns noch mehr, und daher wandern wir hoc zum staatlichen Hotel und genie?en die Aussicht auf die Stadt.
Auffallend ist, dass extrem viele M?dchen traditionell gekleidet und eine sehr aufw?ndige Haartracht haben. Sie tragen viel Silber und Goldschmuck und haben Kaorimuscheln ins Haar geflochten. Sie sind an den Augen auch stark geschminkt und die Lippen sind extrem rot bemalt. Selbst kleine M?dchen sind schon so aufgebrezelt. Sp?ter erfahren wir, dass heute ein Frauentag ist. Sie sind auch in kleinen Gruppen unterwegs, und singen und trommeln und sammeln Geld. Gefeiert wird dann die ganze Nacht. Schade dass Liz das nicht mehr sehen konnte.
Sch?n sind auch die rie?igen uralten B?ume die auf einer Art Podest in der Mitte der Dorfpl?tze stehen.
Meiner einer geht dann wieder einmal zum Friseur und danach gehen wir (mit ?Unterst?tzung? der selbsternannten Guides) Bejainatu essen. Danach gibt's dann was von der Pastry von nebenan (sehr gut, mmmmmm).
Axxum als historische Stadt hat uns weniger gefalleb, daf?r ist es ganz angenehm und ruhig. Kaum bettelnde Kinder und kaum ?Ferenji? und ?You ? You? Rufe.

Mittwoch, 31. August 2005

Wir schlafen bis halb 8 und starten dann gegen halb 10. Wir wollen die Gr?ber besichtigen. Auf dem Weg dorthin gabeln wir den Chinesen auf, der in unserem Hotel wohnt. Er arbeitet zur Zeit f?r de UN und jammert ?ber deren B?rokratie.
In den K?nigsgr?bern f?hle ich mich wie Indiana Jones. Man bekommt kleine Kerzen und steigt dann mit diesen die Treppen in die Gruft hinab. ?ber den K?pfen huschen die Flederm?use hinweg und nur der Kerzenschein erleuchtet die Kammern. Man erkennt viele Wandmalereien und Verzierungen. Der Chinese selbst f?hlt sich nicht als Indiana Jones. Er hat Angst vor Flederm?usen und ist froh, als es wieder nach oben geht.
Wir verabschieden uns von unserem Begleiter (er muss zur?ck nach Addis) und wir wandern weiter Richtung H?gel. Durch eine Kuhherde durch treffen wir auf die ersten zwei Kinder. Sie wollen unbedingt fotografiert werden. Ich ?opfere? mich, daf?r wollen sie aber dann Geld oder Zuckerl. Nach einigem hin und her, gibt Hans ihnen Traubenzucker und sie sind zun?chst einmal zufriden, begleiten uns aber in etwas Abstand. Die landschaft ist wundersch?n. Alles ist saftig gr?n und im Hintergrund erheben sich Berge. Manche sehen aus wie ein Guglhupf. Nach der n?chsten Kurve vermehr sich die Kinderschar hinter uns schlagartig und wir f?hlen uns wieder wie der Rattenf?nger. Nur dass es keine Ratten sind, sondern Kinder, die st?ndig ?Photo Caramella? schreien. Vermutlich haben ihnen die zwei M?dchen von vorhin gefl?stert, dass sie f?rs Foto ein Caramella bekommen haben. Es folgt ein Chor mit ?Foto caramella? der uns f?r einige Zeit begleitet. Wir wandern an kleinen D?rfern vorbei uns bewundern die Kl?ster, die auf den Gipfeln der H?gel stehen. Unsere ?Rundtour? f?hrt uns dann wieder hinunter nach Axxum, wo wir noch ein mal geniales Bejainatu essen. Schlie?lich packen wir unsere Sachen und suchen ein Bus nach Shire. Es kommt auch gleich ein Minibus, der angeblich nach Shire will, aber komischerweise in die falsche Richtung f?hrt. Wir fragen 3 mal nach, aber es soll stimmen. Schlie?lich stopt der Minibus und wir steigen in einen gro?en Reisebus um, der in die richtige Richtung f?hrt und auch viel g?nstiger ist. Ich bin ganz begeistert, dass es in einen ?ffentlichen Bus so viel Platz gibt. Schlie?lich bin ich vom S?den anderes gewohnt. Daf?r kotzt direkt hinter Hans ein Passagier. Vorbei an wundersch?ner Landschaft, Tefffeldern und H?geln kommen wir nach etwa 2 Stunden nach Shire bzw. Inda Selasse. Dort zeigt uns die Regenzeit wieder, woher sie ihren Namen hat. Daher nehmen wir das erstbeste Hotel direkt am Busbahnhof. F?r 40 Birr wohnen wir sehr zentral, laut und mit Blick auf den Busbahnhof und die Shelltankstelle. Die Ger?usche der Stadt (Gehupe, Muezzin, Geschrei etc.) begleitet uns dann noch einige Zeit.
Am Abend spazieren wir durch den Ort. Der ist nicht gerade einladend und wir werden auch immer sehr komisch be?ugt. In einem Hotel bekommen wir Essen. Wir werden aber im ersten Stock in ein Hotelzimmer gef?hrt und dort wird uns das Essen serviert. Der Kellner, ein Lehrer, setzt sich zu uns und rascht und isst mit uns.
Die Nacht ist schw?l und ich schlafe kaum. Daf?r kann ich Moskitos jagen und unter meiner Bettdecke n?chtigt eine Kakerlake.

Donnerstag, 1. September 2005

Wieder einmal stehen wir um 5 Uhr auf, um gegen halb 6 vor den Toren des Busbahnhofs zu stehen. Komischerweise sind kaum Leute da. Eine blinde Frau singt eigenartige Lieder und bettelt um Geld. Gegen 6 Uhr wird es langsam voller und um viertel nach 6 wird die Meute langsam unruhig und beginnt zu rebellieren. Und zu regnen f?ngts auch an. Zum Gl?ck gehen die Tore dann doch auf, und ich renne mit vollen Gep?ck am R?cken zu den Bussen und suche unsere Busnummer. Hans f?r den die erste ?richtige? ?thiopische Buszeremonie ist, verliert mich im Get?mmel und findet mich dann bei einem der Busse wieder. Leider gibt es die Busnummer nicht, die auf unserem Busticket steht. Wir landen in einem anderen Bus, der auch nach Gondar fahren soll. Da dies ein staatlicher Bus ist, und die billiger sind, bekommen wir sogar Geld zur?ck.
Daf?r sind die Fenster so schmutzig, dass ich nicht nach drau?en sehen. Schade, weil die Landschaft soll gigantisch sein. Ich putze mit einem Tuch das schlimmste weg und hab so etwas Sicht nach drau?en. Sp?ter macht sogar der Konduktor das Fenster richtig sauber.
Die Landschaft ist zun?chst flach, gr?n und ?bers??t mit verrosteten Panzern vom Eritrea Krieg. Dann endet das 1800 m hohe Plateau j?h, und f?llt dann steil und steinig ab. In den n?chsten Stunden geht's dann rauf und runter. Zwischendurch wieder ?ber eine Br?cke und immer wieder Wasserf?lle und gigantische und atemberaubende Aussichten. Die Berge sind total unterschiedlich. Manche sind steil und spitz, andere flach und eckig.
Ab Adi arkay windet sich die Stra?e haarnadelm??ig nach oben. Direkt neben der Stra?e geht es viele 100 meter fast senkrecht hinab. Wir fahren bei einem LKW vorbei, der wohl zu schnell unterwegs war, und zu einem Drittel ?ber dem Abgrund h?ngen blieb.
Schlie?lich erreichen wir die Wolken und ich sehe nichts mehr. Hat ja auch seine Vorteile wenn man nicht sieht wie weit es nebenan runter geht....
In Debran haben wir den Simienpark durchquert. Wir kaufen uns noch Kollo, und teilen mit den Nonnen im Bus. Eine der beiden schnappt sich gleich die H?lfte von unserem Zeug.
Nach kanpp 2 Stunden erreichen wir dann Gondar. Wir lassen uns zum Corcle Hotel ?schleppen? und schwelgen im Luxus in einem Zimmer mit Dusche, Balkon und TV (f?r 100 Birr).
Am Abend essen wir noch ein wenig im Hotel, und schauen fern.

Freitag, 2 September 2005

Wir genie?en es lange zu schlafen und fern zu sehen. Um halb 10 schlie?lich fr?hst?cken wir im Hotel. Vorm Hotel wartet schon wieder unser Schlepper von gestern und hofft darauf uns guiden zu d?rfen. Wir wimmeln ihn vorerst ab und buchen um Zeit zu sparen bei Ethiopian Airlines zwei weitere Fl?ge (Gondar ? Lalibela und Lalibela ? Bahar Dar). Beide Fl?ge kosten 112 USD. Im Vergleich zum Bus nat?rlich viel Geld, aber daf?r sparen wir uns viele Tage im Bus und gewinnen so noch die Zeit um am Ende der Reise noch in den S?den zu fahren.
Ganz ohne Guide wandern wir zur Debre Behan Selassie Kirche. Diese ist ururalt und innen wundersch?n bunt bemalt. Kurz nach unserem Besuch wird sie aber geschlossen, weil eine Messe beginnt. Pech f?r die Amis, die mit Gari zur Kirche hinaufd?sen. Wir gehen abseits der Stra?e zur?ck richtung Gondar. Dort werden wir von einer Familie zu Talle eingeladen. Es ist das lokale Bier und schmeckt angenehm erdig ? s?uerlich. Optisch erinnert es eher an eine gr?n-braune Teichbr?he. Wir trinken zur Freude der Familie gleich 2 Gl?ser. Daf?r zeige ich ihnen meine Salzburg Mini-Dias die auch hier wieder der Renner sind. Nebenbei kann ich noch zuschauen wie Injera gemacht wird. Eine Tochter der Familie ist geistig behindert. Bei der Verabschiedung f?llt sie mir um den Hals, busselt mich ab und begrabscht mich ein wenig (O-Ton der Familie ?She`s crazy?).
Wir marschieren weiter und umrunden den Palastbezirk und landen dann in einem wundersch?n traditionell hergerichteten Restaurant (gegen?ber dem Palasteingang). Vermutlich ist es auf Touris ausgelegt. Wir sind aber in den Tagen in Gondar ?fter drinn, und sehen eigentlich nur Einheimische. Naja, jedenfalls schmeckt das Essen hervorragend, daf?r kostet das Bejainatu auch 15 Birr. Der Boden des Lokals ist mit frisch geschnittenem Gras ausgelegt und die Hausgans watschelt auch durch die gute Stube.
Frisch gest?rkt lege ich Kopf und Gurgel wieder einmal in starke H?nde. Frisch geschoren finde ich dann auch noch ein Internetcafe, wobei das E-Mailen gerade nicht funktioniert.
Daher wschen wir ein paar Kleidungsst?cke, schauen komische Sachen im TV, t?ten Kakerlaken, erfahren ?ber die Flutkatastropge in New Orleans und Hans genie?t das Stadtleben vom Balkon aus.
Am Abend gehen wir in die ?In-Kneipe? von Gondar. Wir bekommen gerade noch einen Platz, drau?en an der Stra?e neben der Tankstelle. Da gerade ein Bagger geliefert wird, ist nat?rlich m?chtig viel zu sehen. Das Bejainatu schmeckt wieder fantastisch. Mjam Mjam.

Samstag, 3. September 2005

Nach einem gem?tlichen Fr?hst?ck im Hotel tauschen wir Geld und besuchen dann den Gemp (Palast) von Gondar. Der Palast ist zum Teil noch sehr gut erhalten. Das ganze Gel?nde ist rie?ig. Es gibt jede Menge toller Geb?ude zu besichtigen. Und das sch?nste ist, es sind so gut wie keine Touris. Und so haben wir im Gel?nde endlich Ruhe. Und Kinder d?rfen auch keine rein, und das ist ab und zu ganz angenehm.
Mittags speisen wir wieder im traditionellen Restaurant. Am fr?hen Nachmittag ?buchen? wir einen Guide. Wir vereinbaren kein Bargeld, daf?r bekommt er ein English-Amharic W?rterbuch (er w?nscht sich das). Zuerst schauen wir uns die Ruinen von Kusquam an. Ein alter Priester begleitet uns durch das sch?ne und hoch gelegene Gel?nde. Er zeigt uns viele Verzierungen an den Mauern. Es stehen auch uralte hohe B?ume im Gel?nde und hoch oben streiten 2 riesige V?gel miteinander. An einem Baum m?ssen wir einen Umweg machen, weil in diesem ein agressives Bienenvolk lebt.
Schlie?lich d?rfen wir (ohne Schuhe nat?rlich) die Kirche betreten. Der Priester f?hrt uns in die Gruft hinab und zeigt und 3 Skelette (Kaiser Mentewab und sein Sohn und Kaiser Iyoas). In einem Raum dar?ber ist ein zerlegtes Bett sowie einige Gef??e. Einer unserer (zahlreichen unbekannten und ungebeteten) Begleiter geht dabei ziemlich schroff mit den alten Sachen um. Die Kirche selbst ist sehr bunt und sch?n bemalt.
Wieder drau?en angekommen m?chte ich dem Priester Bild von Salzburg zeigen. Dude ist total angetan von dem Bilderkasten und will es dann gar nicht mehr hergeben. Die n?chsten Stunden bzw. den n?chsten Tag wird er nichts unversucht lassen, um es wieder zu bekommen, bzw. mich zu ?berzeugen, dass ich es ihm einfach schenken muss.
Bei der Kirche treffen wir auch eine junge Touristin aus M?nchen, die gerade in Addis ein Praktikum macht. Beim Hinuntergehen sprechen Hans und mich zwei ?thiopische M?dchen an, die viel ?ber unser Land wissen wollen. Wir geben ihnen nat?rlich Auskunft ?ber alles was sie wissen wollen.
Wieder unten angekommen ?berqueren wir einen Flu?, in dessen Gumpen sich ein paar Leute gerade Baden.
Unser n?chstes Ziel ist das ?Bad des Fasilidas?. Es ist ein kleines Wasserschloss. Rund um die Wasserbecken ist eine Steinmauer, auf der alte B?ume wachsen und mit deren Wurzeln die Mauern umschlingen. Das Schloss in der Mitte ist leider nicht zug?nglich. Wasser wird nur ab und zu in der Becken geleitet. Zum Timkatfest zum Beispiel. Dann werden auch Kinder in dem Wasser getauft.
Danach gehen wir noch auf den Merkato von Gondar und kaufen uns sch?ne T?cher. Wie ?blich sind wir umringt von einer Traube von Kinder, die zwischendurch ziemlich anstrengend sind. Die Moschee wollten wir gerne l?nger anschauen, aber die Kinder sind einfach zu pr?sent und viel. Daher ?bezahlen? unseren Guide, fl?chten zur?ck ins Hotel, und erholen uns erst einmal.
Hans setzt sich wieder einige Zeit am Balkon und genie?t das Leben in Gondar.
Am Abend gehen wir wieder in die In-Kneipe (Ras) essen. Was wr nicht wussten, das es hinten auch noch Pl?tze gibt. Daf?r gibt es nur Fleisch, und Hans isst Doro Wot. Begleitet werden wir von einem Publizistik Studenten der einfach ratschen m?chte. Wir freuen uns auch ?ber die angenehme Gesellschaft und die Infos von ihm. Danach gehen wir wieder ins traditionelle Restaurant und ich bekomme auch noch meine Fastenspeise.
11.12.05 23:00
 


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